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Wechseljahres-Beschwerden

Aufgrund der Umstellung der Hirnanhangsdrüse ( lat.:Thalamus) sendet diese äußerst wichtige Drüse weniger Öströgene in den Organismus. Das bewirkt wiederum Wechseljahres-Beschwerden wie: Extreme Hitzewallungen, die sich sehr heftig äußern können: Einige Frauen sind nass geschwitzt und müssen zum Teil ihre Kleidung wechseln! Weiterhin können sich Wechseljahres-Beschwerden wie Depressionen oder heftige Stimmungsschwankungen einstellen. Plötzlich auftretende Migräne ist ein weiteres Symptom, das bei Frauen auftreten kann, sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder aber Harninkontinenz. Plötzliches Herzrasen kann ebenfalls auftreten, des weiteren Kribbeln in den Extremitäten. ALL DAS KANN, muss aber nicht auftreten. Ein Drittel der Frauen spürt die Wechseljahre gar nicht! Andere Frauen bemerken, dass ihre Menstruation unregelmäßiger oder in größeren Abständen einsetzt.

Die Dauer der Wechseljahres-Beschwerden ist ebenfalls von Frau zu Frau unterschiedlich: Manche Frauen spüren ca. 6 Monate, dass ihr Körper sich umstellt, andere wiederum haben Wechseljahres-Beschwerden die komplette Zeit über.

DAS ist allerdings selten der Fall, wenn man allerdings bedenkt, dass die komplette Hormonumstellung sich insgesamt über einen Zeitraum von 10-15 Jahren erstreckt. Allerdings verläuft diese Hormonumstellung des weiblichen Körpers bei einem Drittel der Frauen relativ beschwerdefrei "über die Bühne".

Bei Männern spricht man allerdings nicht von Wechseljahren, hier kann sich die Hormonumstellung bzw. das immer weniger gebildete Geschlechtshormon Testosteron in Bezug auf Beschwerden ähnlich wie bei Frauen auswirken:

Es können sich ca. ab dem 40. Lebensjahr Stimmungsschwankungen bis zu starken Depressionen bilden, das ist glücklicherweise beim Mann weniger stark ausgeprägt als bei Frauen im Klimakterium (Wechseljahre) Weiterhin kann sich aufgrund des pro Jahr um 0,5 sinkenden Testosteronspiegels im Körper eines Mannes durch weniger Lust am Sex bemerkbar machen. Dieser Vorgang entwickelt sich allerdings in den meisten Fällen schleichend.

Bei Beschwerden, egal ob Mann oder Frau eignen sich zahlreiche Hormonpräparate vorzüglich bei Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, oder Verlust der Libido: Es können pflanzliche Produkte wie Sojaprodukte zugeführt werden.

Führt das Klimakterium bei Frauen sowie die beginnende Andropause bei Männern jedoch zu ernsteren Beschwerden, wird in den allermeisten Fällen ein Hormonpräparat verordnet: Frauen erhalten gegen Beschwerden u. U. Psychopharmaka gegen Depressionen sowie pflanzliche Hormonstoffe oder der Verzehr von Sojaprodukten wird bei der sog. Phytotherapie empfohlen. Als wirkungsvoll eignen sich pflanzliche Medikamente bei Männerproblemen in Form von Bienenblütenpollen als Pulverform. Laut Literatur sollen sich die Beschwerden bei Männer nach 8-wöchiger Einnahme dieser Bienenblütenpollen bessern!

Gynäkologen verordnen Frauen während des Klimakteriume häufig Hormonpräparate, um den mehr und mehr sinkenden Östrogenspiegel auszugleichen.

Männer nehmen ihre "nachlassende Lust" oftmals spät wahr, sie schieben es beispielsweise auf den Stress während der Arbeit o.ä.

Ihre Beschwerden nehmen Männer "in den für sie immer noch guten Jahren" kaum wahr. Dass es am sinkenden Testosteronspiegel liegen könnte.

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